Boedecker.Colleagues
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Mehr Vertrauen durch erkennbar eigenmotiviertes Verhalten
 
Analyse zur Corporate Governance Kommunikation

Hamburg, 27. Juli 2004. Die Corporate Governance Kommunikation vieler börsennotierter Unternehmen sollte mehr eigenmotiviertes Handeln erkennen lassen. Nur so könnten unternehmensbezogenes Vertrauen und die daraus resultierenden Wettbewerbsvorteile erreicht werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse der Hamburger Strategie- und Kommunikationsberatung Boedecker.Colleagues.

Als System der Unternehmensleitung und –kontrolle sei die Corporate Governance Kernbestandteil jeder Unternehmenspersönlichkeit, schreiben die Hamburger Berater. Sie lasse sich daher prinzipiell nicht nicht kommunizieren. Doch die meisten Unternehmen würden sich auf ein stilles Abarbeiten des Deutschen Corporate Governance Kodexes sowie die jährlich vorgeschriebene Entsprechenserklärung beschränken. Das bloße Befolgen von Vorschriften sei aber für den Aufbau von Vertrauen zu unauffällig und ausdrucksschwach. Zudem würden die Unternehmen ausgerechnet die Teile des Kodexes aktiv kommunizieren, die sie nicht einhalten.

Boedecker.Colleagues plädieren dafür, das Thema Corporate Governance in das allgemeine Zielsystem des Unternehmens mit einzuordnen und daraus ihre Aktivitäten und Organisationsformen abzuleiten. „Wer sein eigenes Handeln hinterfragt und begründet“, heißt es in der Analyse, „der zeigt auch eigenmotiviertes Handeln.“ Die aktive Kommunikation des Themas Corporate Governance könne zum „Erfolgsfaktor für die Unternehmen und den Standort Deutschland“ werden.