|
| << Zur Hauptseite |
|
Ausstellung Witten: Spannender Dialog: Den Willigen führt das Schicksal ... Zeche Nachtigall in Witten: „Wiege“ des Steinkohlebergbaus an der Ruhr. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts schlagen Bergleute die ersten Stollen in das oberflächennahe Flöz. Rund hundert Jahre später werden für den Tiefbau die ersten Schächte abgeteuft. Als die Kohleförderung nicht mehr wirtschaftlich ist, nimmt auf dem Gelände eine Ziegelei den Betrieb auf. Erfolgreicher Beginn der Industrialisierung, industrieller Wandel, ständige Suche nach neuen Wegen. Das Industriemuseum Zeche Nachtigall hält heute die Erinnerungen wach. Im Juni und Juli 2004 präsentiert der Kölner Künstler Malte Lück auf Einladung von EN-Kunst des Ennepe-Ruhr-Kreises dort die Installation „Wir wollten weiter, doch der Bus kam nicht.“ In „Reih und Glied“ stehen die gelben Flip-Flop-Badeschuhe mit dem Haltestellen H im Innenraum der Doppel-Ringofen-Anlage der ehemaligen Ziegelei. - Ein spannender und eindrucksvoller Dialog zwischen industriellem Erbe und Kunst, dem sich auch die Betrachter nicht verschließen können: „Nichts ist so beständig wie der Wandel. Da lohnt es nicht, an alten Konzepten festzuhalten“, lauten beispielsweise Kommentare. Und mit einem Zitat aus der Antike bringt ein Besucher die Konsequenzen auf den Punkt: „Den Willigen führt das Schicksal, den Widerstrebenden schleppt es mit.“ |