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Malte Lück: Hinterfragen herkömlicher Verhaltensweisen Malte Lück, Jahrgang 1973, lebt und arbeitet in Köln. Bereits während seines Studiums der Architektur an der Universität Darmstadt erregte er Aufmerksamkeit mit Aktionen, die herkömmliche Verhaltensweisen der Gesellschaft in Frage stellten. Überregionales Medieninteresse fand im Jahr 2001 seine insgesamt 12-tägige Aktion „Mensch n. a. (nicht anerkannt)“. „Vieles ist technisch machbar, doch manches davon noch lange nicht richtig“, lautete sein damals viel diskutierter Appell an Ethik und Verantwortung. Mit Unterstützung verschiedener Kunstvereine realisierte Lück in den beiden folgenden Jahren vor allem im Rheingebiet weitere Aktionen und Ausstellungen. Unter anderem präsentierten auch die Galerie Seippel (Köln), der Skulpturenpark Hamburg-Ammersbek sowie das „Museum für angewandte Kunst“ (Köln) seine Arbeiten. Im Jahr 2004 unterstützten Boedecker.Colleagues Lücks Aktion "Dynamik oder Stillstand: Wir wollten weiter, doch der Bus kam nicht", das zu mehr Selbstverantwortung und Eigeninitiative in der Gesellschaft anregte (http://www.boedeckercolleagues.de/dynamik.php). Bis Ende 2005 folgten zahlreiche weitere Ausstellungen unter anderem in Köln, Herford und London. Im Jahr 2006 erhielt Lück unter anderem für "Dynamik oder Stillstand: Wir wollten weiter, doch der Bus kam nicht" den Alfred-Rethel-Preis der Stadt Wetter (Ruhr). |