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Kultursponsoring
 
Malte Lück: Kunstaktion für Selbstverantwortung und Eigeninitiative in der Gesellschaft
 
Deutschland bewegt sich. Nach über einem Jahrzehnt des Stillstands und Wartens werden Konzepte entwickelt, Veränderungen eingeleitet und neue Wege beschritten. "Wir wollen aus Deutschland wieder ein erfolgreiches Land machen, ein Land, in dem Menschen gerne leben, vor allen Dingen ein Land, in dem Menschen Arbeit finden und ihre Ideen entfalten können, ein zuversichtliches Land, ein zupackendes Land, ein Land der Ideen", formulierte es Bundespräsident Horst Köhler Anfang Juli 2004 in seiner Antrittsrede.
 
Veränderungsbereitschaft, Kreativität und Engagement

Spürbar hat die Modernisierung von Staat, Gesellschaft und Unternehmen begonnen. Gleichzeitig herrscht in großen Teilen der Gesellschaft aber eine wachsende, oftmals lähmende Angst vor den unbekannten Konsequenzen. Doch wenn Deutschland bis zum Jahr 2010 wieder zu einer der führenden Wirtschaftsnationen in der Welt aufsteigen soll, dann muss noch viel passieren. Es muss der "Ruck" durch die Gesellschaft gehen, den Bundespräsident Roman Herzog in der ersten Berliner Rede einst forderte. Dies bedeutet nicht nur Bereitschaft zu Veränderungen. Nicht weniger als die Kreativität und das Engagement eines jeden Einzelnen sind gefordert.
 
Fragen an den Betrachter

Hier setzt auch das Projekt "Dynamik oder Stillstand - Wir wollten weiter, doch der Bus kam nicht" des Kölner Künstler Malte Lück an. Es beleuchtet das Phänomen "Stillstand" näher und zeigt, dass dieses ebenso das Ergebnis von Rahmenbedingungen wie von persönlichen Einstellungen und Entscheidungen ist. Und es zeigt die Folgen von Stillstand bzw. dem Festhalten an alten Konzepten: Manchmal wartet man vergeblich. Zugleich stellt das Projekt aber auch Fragen an den Betrachter: Wo stehst du? Worauf wartest du? Was sind deine Ziele? Wie kannst du sie erreichen? - Damit möchte Lück zur persönlichen Positionsbestimmung wie zu Selbstverantwortung, Eigeninitiative und Dynamik anregen.
 
Installation: Katalysator für neue Ideen

Bereits im Jahr 2002 präsentierte die Kölner Galerie Seippel die ersten Ideen zu dem Projekt. Zum Jahresbeginn 2004 wurden diese vom Künstler und Boedecker.Colleagues gemeinsam weiterentwickelt. Ergebnis ist ein in sich geschlossenes Kommunikationskonzept, bei dem die Installation "Wir wollten weiter, doch der Bus kam nicht" der Katalysator für die weitere Ideenfindung ist. Das Konzept läßt sich an Zielgruppen bzw. Rahmenbedingungen gut anpassen. Erste Ausstellungen sind bereits erfolgt.
 
Gern stellen wir Ihnen das Gesamtkonzept sowie die damit verbundenen Sponsoring-Möglichkeiten unverbindlich vor und prüfen mit Ihnen die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit.